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21. Juni 2006
Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Sport und Politik - ein immer wieder gern zitiertes Wortpaar, dem zahlreiche Verbindungen und Wechselwirkungen zugeschreiben werden. Für die Zeit der deutschen Teilung wird man dies ohne Zweifel in verschiedener Weise konstatieren können. Sportliche Duelle zwischen Teams beider Staaten wirden gerne zu symbolträchtigen Kämpfen zwischen den politischen und gesellschaftlichen Systemen stilisiert. Dies betraf in besonderem Maße der Deutschen liebstes Kind in Ost und West - den Fußball.
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft laden die Bundestiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Landeszentrale für Politische Bildung, Deutschlandradio Kultur und die Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt dazu ein, sich der Fußballgeschichte im geteilten Deutschland zu widmen und zu diskutieren, wie Fußball unter diesen Bedingungen - auch jenseits und über die Systemgrenzen hinweg - stattfand, wie Sportler und Fans mit der Teilung umgingen und wie trotz gefährlicher Begleitumstände Fußballanhänger aus Ost und West auch weiterhin Kontakt hielten.
Begrüßung
Dr. Michael Schneider, Staatsekretär für Bunde- und Europaangelegenheiten, Bevollmächtigter des Landes Sachsen-Anhalt
Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung
Podium
Jörg Berger, Fußball-Trainer
Christoph Dieckmann, Journalist
Bernd Heynemann, MdB, ehemaliger FIFA-Schiedsrichter
René Wiese, Sporthistoriker, Zentrum deutsche Sportgeschichte
Flyer als pdf-Datei
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