Ausstellung „ZOV Sportverräter“
vom 22. Juli bis 28. August im Willy-Brandt-Haus Berlin
Achtung: verlängert vom 7. September bis 9. Oktober 2011

Spitzenathleten auf der Flucht

Mehr als drei Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1989 die DDR, viele von ihnen illegal und unter gefährlichen Umständen. Auch der Sport, ein expliziter Vorzeigebereich des SED-Staates, war erheblich vom Phänomen der „Republikflucht“ betroffen. Hunderte von Top-Athleten wandten sich von der DDR ab und suchten ihr Heil im ideologisch verfemten Westen. Die Hoffnungsträger des sozialistischen Systems wurden somit in der Sicht der DDR-Führung zu seinen „Verrätern“.
Präsentiert werden die Fluchtschicksale von 15 ausgewählten Sportlerpersönlichkeiten - Gesichter und Körper, festgehalten in einem Augenblick des Erinnerns. Die Videoinstallation der Künstlerin Laura Soria schafft einen Reflexionsraum, in dem der Zuschauer Kontakt aufnimmt, forscht, fragt und die Erzählung per Knopfdruck in Gang setzt. In diesem Moment erwachen die Persönlichkeiten zum Leben: ihre Stimme erzählt, enthüllt, gesteht und vertraut an.


Die Pressemitteilung und die Pressemappe zur Ausstellung können Sie hier herunterladen:


Pressemitteilung

Pressemappe

Fluchtgeschichten

Galerie



Für weitere Informationen und Pressefotos in Druckqualität wenden Sie sich bitte an sportgeschichte.zds [at] googlemail [dot] com, Telefon: +49.175.9260120 http://www.zov-sportverraeter.de/

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